Friedenslicht

Jedes Jahr machen wir uns gemeinsam mit vielen Menschen verschiedener Nationen auf den Weg, um das Friedenslicht aus Bethlehem zu uns nach Hause zu holen. Dabei überwindet es einen über 3.000 Kilometer langen Weg über viele Mauern und Grenzen. Es verbindet Menschen vieler Nationen und Religionen miteinander. Gemeinsam mit dem VCP Mitteldeutschland organisieren wir dazu immer zum dritten Advent eine ökumenische Aussendungsfeier in Sachsen-Anhalt.

Auch 2021 fand die Aussendung durch die Corona-Einschränkungen in einem etwas anderen Rahmen statt. Statt einer großen Wochenendaktion wurde am dritten Advent eine ökumenische Friedenslichtandacht im Dom St. Nikolaus Stendal zur Aussendung des Lichtes gefeiert.

Das Friedenslicht stand in diesem Jahr unter dem Motto: „Friedensnetz – ein Licht, das alle verbindet“. Ein Netz verbindet und fängt jede*n auf. Wir als Pfadfinder*innen möchten ein Friedensnetz spinnen, das alle Menschen guten Willens verbindet. Frieden gilt es zu teilen, dafür brauchen wir Menschen und eine Gemeinschaft. „Wir knüpfen aufeinander zu, wir knüpfen aneinander an, wir knüpfen miteinander, Shalom, ein Friedensnetz.“ Der Refrain des Liedes „Friedensnetz“ greift die Gedanken eines tragenden Netzes auf. Ein Friedensnetz bewirkt Gemeinschaft und Zusammenhalt. Jede*r ist ein Teil des Netzes und wird gebraucht, um es stabil zu halten und es zu vergrößern. 

Das Friedenslicht will auch mit dem notwendig gewordenen Abstand weiter ein Zeichen für Hoff­nung sowie für Gemeinschaft und Zusammenhalt sein.

Weitere Informationen zum Friedenslicht sind auch unter www.friedenslicht.de zu finden.